Der Lesehof

Die Geschichte des Lesehofs reicht weit zurück. 1424 wurde der alte Lesehof auf einem bestehenden Keller errichtet. Auch wenn damals nicht sofort im heutigen Sinn gekeltert wurde, gibt es Aufzeichnungen, dass bereits Benediktinermönche hier Wein pflanzten und Marillen kultivierten.

1786 übernahm meine Familie den Lesehof. Seither wird hier ununterbrochen Wein gemacht. Mein Vater brachte in den 1980er-Jahren den schwedischen Namen Stagård mit dem eigenwilligen å in die Familie. Seit 2008 verwende ich ihn auch als Weingutsnamen.

Zehn Generationen Weinbau liegen zwischen den Anfängen und der Gegenwart. Für mich bedeutet das nicht nur Tradition, sondern auch Verantwortung: weiterzumachen, genauer hinzusehen und den Betrieb mit meiner eigenen Handschrift in die Zukunft zu führen.

Seit 2005 bewirtschafte ich meine Weingärten biologisch. Die biodynamische Arbeitsweise ist für mich die konsequente Weiterentwicklung davon: mehr Aufmerksamkeit für Boden, Pflanze, Rhythmus und das Leben im Weingarten.

Denn Qualität entsteht im Weingarten. Charakter im Keller.

 

Die Geschichte

Ein Familienbetrieb seit 1786.

Den schwedischen Namen brachte mein Vater in den 1980er-Jahren mit. 2008 übernahm ich, Urban T. Stagård, den Betrieb offiziell in zehnter Generation.

Anders als die Generationen vor mir wollte ich Weine machen, die nicht nur den Durst stillen, sondern auch von mir erzählen. Von meinen Ideen, meinen Reben, meinen Rieden und von dem Ort, aus dem sie kommen.

Schon 2005 stellte ich auf biologische Bewirtschaftung um und definierte Ziele, die ich Schritt für Schritt erreichen wollte. Nicht schnell. Nicht laut. Sondern konsequent.

Ich wollte mutige, spannende und authentische Weine keltern. Weine, für die Evolution und Tradition zwei Seiten derselben Medaille sind. Weine, die Spaß machen, und andere, die fordern.

Und ich wollte Riesling…