FUNDAMENT MEINER QUALITÄT …
Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen gesunde Böden, vitale Reben und lebendige Weingärten.
Ich arbeite nach biodynamischen Richtlinien, deren Grundlagen auf die Gedanken Rudolf Steiners zurückgehen. Für mich ist das kein starres Rezept, sondern eine Haltung: genau beobachten, natürliche Kreisläufe verstehen und die Vielfalt im Weingarten fördern. Jede Lage und jeder Jahrgang verlangen ihre eigene Aufmerksamkeit.
Im Keller begleite ich meine Weine behutsam und gebe ihnen die Zeit, die sie brauchen. So entstehen eigenständige Weine, die von ihrer Herkunft und meiner Handschrift erzählen.
Synthetische Spritzmittel und chemische Düngemittel sind für mich tabu.
GEDULD IM KELLER
Wer Wein macht, braucht Geduld und ein gutes Gespür für den richtigen Moment – bei der Pflege der Reben genauso wie bei der Arbeit im Keller. Weglassen statt Hinzufügen, sanftes Begleiten statt übermäßiges Eingreifen: Für mich bedeutet das, der Natur nicht im Weg zu stehen, sondern sie aufmerksam zu unterstützen.
Meine Weine vergären spontan mit den natürlich vorhandenen Hefen der Trauben und Beeren. Technologie setze ich nur dort ein, wo sie wirklich notwendig ist – so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Die lange Lagerung auf der vollen Hefe schenkt meinen Weinen Tiefe, Ruhe und Langlebigkeit.
So entstehen eigenständige, charakterstarke und komplexe Weine. Ich gebe ihnen die Zeit, die sie brauchen, bevor ich sie auf den Markt bringe.
BIODYNAMISCHE PRÄPARATE
Die biodynamische Arbeit nach den Gedanken Rudolf Steiners versteht den Weingarten als lebendigen Organismus. Die Präparate begleiten Boden, Rebe und Kompost in ihrem natürlichen Rhythmus.
Präparat 500 – Hornmist
Ich bringe es im Frühjahr aus. Es unterstützt die Bodenaktivität, fördert eine lockere Struktur und stärkt die Verbindung zwischen Boden und Pflanze.
Präparat 501 – Hornkiesel
Ich bringe es im späten Frühling oder Sommer aus. Es begleitet den Stoffwechsel und die Widerstandskraft der Reben.
Kompostpräparate
Organische Materialien wie Mist und Pflanzenreste werden mit ausgewählten Heilpflanzen ergänzt. Der daraus entstehende Kompost belebt den Boden und stärkt die Pflanzen.
- 502 Schafgarbe: begleitet den Kaliumstoffwechsel
- 503 Kamille: begleitet den Calciumstoffwechsel
- 504 Brennnessel: unterstützt Eisenhaushalt und Stickstoffprozesse
- 505 Eichenrinde: stärkt die Widerstandskraft der Pflanzen
- 506 Löwenzahn: begleitet Kalium- und Kieselsäureprozesse
- 507 Baldrian: begleitet Phosphor- und Wärmeprozesse