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STEINER KÖGL
€ 20,00
Vegan-Zertifiziert
Steiner Kögl 2021
Blüten, Steinobst und Kräuter geben in der Nase den Takt vor. Animierend, einladend, präzise und lebendig. Am Gaumen wird der Wein griffig und kompakt, bleibt aber glasklar und fruchtpräzise. Die Säure zieht messerscharf durch, der Körper gibt Halt. Straff und doch stoffig. Ein Riesling im Gleichgewicht.
Die Kögl war für uns lange Neuland. Eine weitere Riede ins Lagensortiment zu integrieren, ist nicht selbstverständlich. Sie muss etwas Eigenes erzählen. Sie muss eine Lücke schließen, nicht nur eine weitere Flasche füllen. Genau das tut die Kögl. Für mich war sie der noch fehlende Puzzleteil meiner Kremser Rieslinginterpretationen.
Fünf südlich ausgerichtete Terrassen liegen hier wie in einer Bucht. Die Reben schauen zwar nach Süden, bekommen aber am Nachmittag keine direkte Sonne mehr. Das bringt eine besondere Spannung: reife Frucht, aber keine Breite. Kraft, aber keine Schwere. Klarheit, aber mit Substanz.
Der Boden ist karg und direkt. Glimmerschiefer, nur rund 20 cm Erdauflage, dazwischen immer wieder nackter Fels. Die Reben müssen arbeiten. Wind pfeift durch die Weingärten, die Humusauflage ist minimal, der Standort wirkt fast rau. Genau daraus kommt diese straffe, vibrierende Energie.
Die Verhältnisse erinnern in mancher Hinsicht an die Mosel: steile Terrassen, wenig Boden, viel Stein, kühle Spannung und Riesling mit Zug. Trotzdem bleibt es Krems. Kein Abbild, keine Kopie, sondern eine eigene Interpretation.
Der Name Kögl kommt von Kegel. Und das passt. Der Wein läuft nicht breit auseinander, sondern bündelt sich. Er zieht nach vorne, bleibt klar, fest und präzise.
Puzzle komplett.
Ein Riesling mit Griff, Spannung und Herkunft. Blüten, Steinobst, Kräuter, Glimmerschiefer und dieser lange, klare Nachhall.
Lage & Ausbau
Fünf südlich ausgerichtete Terrassen in einer Bucht am Steiner Kögl.
Keine direkte Nachmittagssonne.
Böden: Glimmerschiefer mit rund 20 cm Erdauflage.
Alter der Reben: 40 bis 60 Jahre.
Maischestandzeit: 36 Stunden.
Spontan vergoren.
Analysedaten
Alkohol: 13,4 % vol.
Säure: 4,7 ‰.
Restzucker: 2,4 g/l.
Namensherkunft
Der Name Kögl kommt von Kegel.
Vegan-Zertifiziert
Steiner Kögl 2021
Blüten, Steinobst und Kräuter geben in der Nase den Takt vor. Animierend, einladend, präzise und lebendig. Am Gaumen wird der Wein griffig und kompakt, bleibt aber glasklar und fruchtpräzise. Die Säure zieht messerscharf durch, der Körper gibt Halt. Straff und doch stoffig. Ein Riesling im Gleichgewicht.
Die Kögl war für uns lange Neuland. Eine weitere Riede ins Lagensortiment zu integrieren, ist nicht selbstverständlich. Sie muss etwas Eigenes erzählen. Sie muss eine Lücke schließen, nicht nur eine weitere Flasche füllen. Genau das tut die Kögl. Für mich war sie der noch fehlende Puzzleteil meiner Kremser Rieslinginterpretationen.
Fünf südlich ausgerichtete Terrassen liegen hier wie in einer Bucht. Die Reben schauen zwar nach Süden, bekommen aber am Nachmittag keine direkte Sonne mehr. Das bringt eine besondere Spannung: reife Frucht, aber keine Breite. Kraft, aber keine Schwere. Klarheit, aber mit Substanz.
Der Boden ist karg und direkt. Glimmerschiefer, nur rund 20 cm Erdauflage, dazwischen immer wieder nackter Fels. Die Reben müssen arbeiten. Wind pfeift durch die Weingärten, die Humusauflage ist minimal, der Standort wirkt fast rau. Genau daraus kommt diese straffe, vibrierende Energie.
Die Verhältnisse erinnern in mancher Hinsicht an die Mosel: steile Terrassen, wenig Boden, viel Stein, kühle Spannung und Riesling mit Zug. Trotzdem bleibt es Krems. Kein Abbild, keine Kopie, sondern eine eigene Interpretation.
Der Name Kögl kommt von Kegel. Und das passt. Der Wein läuft nicht breit auseinander, sondern bündelt sich. Er zieht nach vorne, bleibt klar, fest und präzise.
Puzzle komplett.
Ein Riesling mit Griff, Spannung und Herkunft. Blüten, Steinobst, Kräuter, Glimmerschiefer und dieser lange, klare Nachhall.
Lage & Ausbau
Fünf südlich ausgerichtete Terrassen in einer Bucht am Steiner Kögl.
Keine direkte Nachmittagssonne.
Böden: Glimmerschiefer mit rund 20 cm Erdauflage.
Alter der Reben: 40 bis 60 Jahre.
Maischestandzeit: 36 Stunden.
Spontan vergoren.
Analysedaten
Alkohol: 13,4 % vol.
Säure: 4,7 ‰.
Restzucker: 2,4 g/l.
Namensherkunft
Der Name Kögl kommt von Kegel.