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GRÜNER VELTLINER meets JURA
€ 21,70
Vegan-ZertifiziertJahrgang 2018
d.u.
dicht.unendlich.
Ein kleines Monument. Oder doch ein großes?
Groß für die Ungeduldigen. Noch größer für jene, die bereit sind, ihm Zeit zu geben.
Der letzte Erntetag dieses Jahrgangs gehört ihm. Diesem ganz eigenen Wein, der uns vom ersten Moment an gefordert und fasziniert hat. Ein Wein, der nicht schnell verstanden werden will. Einer, der sich nicht anbiedert. Einer, der Zeit braucht, Luft braucht und Aufmerksamkeit verdient.
Nach 48 Stunden Maischestandzeit wurde er spontan im Holzfass vergoren. Danach blieb er 48 Monate auf der Feinhefe. Ohne Eile. Ohne Schwefel. Ohne den Wunsch, ihn früh in eine fertige Form zu zwingen. Er durfte sich entwickeln, Schicht für Schicht, in Ruhe und im ständigen Dialog mit der Zeit.
In der Nase erinnert er an Tannenwald, getrocknete Kräuter, Salbei, Lakritze und reife, zerriebene Äpfel. Dazu kommen feine oxidative Noten, Würze, Rauch und eine leise, fast salzige Tiefe. Kein lauter Duft, kein vordergründiges Fruchtspiel, sondern ein Aroma, das langsam aufmacht und mit jeder Minute mehr zeigt.
Am Gaumen ist er kompakt, dicht und kraftvoll. Die Struktur ist fest, die Mineralität beeindruckend, die Säure präzise eingebunden. Er wirkt ruhig, aber nicht schwer. Breit, aber nicht müde. Kraftvoll, aber nicht laut. Dieser Wein steht fest am Boden und zieht gleichzeitig in die Länge.
Er will unbedingt dekantiert werden. Nicht als Empfehlung nebenbei, sondern als Teil seines Wesens. Wer ihn zu früh und zu kalt trinkt, wird nur einen Teil verstehen. Wer ihm Luft und Zeit gibt, bekommt einen Wein, der langsam Form annimmt. Wie ein Gedanke, der zuerst diffus wirkt und dann plötzlich klar wird.
Der Faktor Zeit wird für meine Weine immer wichtiger. Dieser Wein ist ein besonders schönes Beispiel dafür. Wir haben gewartet. Lange. Und das hat sich gelohnt.
Jura lässt grüßen. Nicht als Kopie, sondern als Verwandtschaft im Denken: Geduld, Hefe, Holz, Reduktion, Oxidation, Spannung und Herkunft. Alles darf da sein. Nichts muss glatt sein.
d.u. steht für dicht.unendlich.
Dicht, weil dieser Wein Substanz hat.
Unendlich, weil er nicht aufhört, wenn man glaubt, ihn verstanden zu haben.
Abgefüllt im November 2022 nach 48 Monaten ohne Schwefel im Holzfass.
Lage & Ausbau
Südlich orientierte Terrassen am Goldberg, rund 300 Meter über dem Meeresspiegel.
Böden: Granit und Löss mit nur 20 bis 30 cm Erdauflage.
Alter der Reben: 23 Jahre.
Maischestandzeit: 48 Stunden.
Spontan vergoren im Holzfass.
48 Monate auf der Feinhefe gereift.
Bis zur Füllung ohne Schwefel im Holzfass ausgebaut.
Abgefüllt im November 2022.
Analysedaten
Alkohol: 13,5 % vol.
Säure: 4,8 ‰.
Restzucker: 2,0 g/l.
Vegan-ZertifiziertJahrgang 2018
d.u.
dicht.unendlich.
Ein kleines Monument. Oder doch ein großes?
Groß für die Ungeduldigen. Noch größer für jene, die bereit sind, ihm Zeit zu geben.
Der letzte Erntetag dieses Jahrgangs gehört ihm. Diesem ganz eigenen Wein, der uns vom ersten Moment an gefordert und fasziniert hat. Ein Wein, der nicht schnell verstanden werden will. Einer, der sich nicht anbiedert. Einer, der Zeit braucht, Luft braucht und Aufmerksamkeit verdient.
Nach 48 Stunden Maischestandzeit wurde er spontan im Holzfass vergoren. Danach blieb er 48 Monate auf der Feinhefe. Ohne Eile. Ohne Schwefel. Ohne den Wunsch, ihn früh in eine fertige Form zu zwingen. Er durfte sich entwickeln, Schicht für Schicht, in Ruhe und im ständigen Dialog mit der Zeit.
In der Nase erinnert er an Tannenwald, getrocknete Kräuter, Salbei, Lakritze und reife, zerriebene Äpfel. Dazu kommen feine oxidative Noten, Würze, Rauch und eine leise, fast salzige Tiefe. Kein lauter Duft, kein vordergründiges Fruchtspiel, sondern ein Aroma, das langsam aufmacht und mit jeder Minute mehr zeigt.
Am Gaumen ist er kompakt, dicht und kraftvoll. Die Struktur ist fest, die Mineralität beeindruckend, die Säure präzise eingebunden. Er wirkt ruhig, aber nicht schwer. Breit, aber nicht müde. Kraftvoll, aber nicht laut. Dieser Wein steht fest am Boden und zieht gleichzeitig in die Länge.
Er will unbedingt dekantiert werden. Nicht als Empfehlung nebenbei, sondern als Teil seines Wesens. Wer ihn zu früh und zu kalt trinkt, wird nur einen Teil verstehen. Wer ihm Luft und Zeit gibt, bekommt einen Wein, der langsam Form annimmt. Wie ein Gedanke, der zuerst diffus wirkt und dann plötzlich klar wird.
Der Faktor Zeit wird für meine Weine immer wichtiger. Dieser Wein ist ein besonders schönes Beispiel dafür. Wir haben gewartet. Lange. Und das hat sich gelohnt.
Jura lässt grüßen. Nicht als Kopie, sondern als Verwandtschaft im Denken: Geduld, Hefe, Holz, Reduktion, Oxidation, Spannung und Herkunft. Alles darf da sein. Nichts muss glatt sein.
d.u. steht für dicht.unendlich.
Dicht, weil dieser Wein Substanz hat.
Unendlich, weil er nicht aufhört, wenn man glaubt, ihn verstanden zu haben.
Abgefüllt im November 2022 nach 48 Monaten ohne Schwefel im Holzfass.
Lage & Ausbau
Südlich orientierte Terrassen am Goldberg, rund 300 Meter über dem Meeresspiegel.
Böden: Granit und Löss mit nur 20 bis 30 cm Erdauflage.
Alter der Reben: 23 Jahre.
Maischestandzeit: 48 Stunden.
Spontan vergoren im Holzfass.
48 Monate auf der Feinhefe gereift.
Bis zur Füllung ohne Schwefel im Holzfass ausgebaut.
Abgefüllt im November 2022.
Analysedaten
Alkohol: 13,5 % vol.
Säure: 4,8 ‰.
Restzucker: 2,0 g/l.